Eine Hüpfburg für den Kindergeburstag für 40 Euro mieten? Klingt verlockend! Warum man aber dennoch darauf verzichten sollte, eine Billig-Hüpfburg zu mieten, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Leider wird es in letzter Zeit immer mehr, dass auf diversen Kleinanzeigen-Portalen Privatleute ihre im Internetshopping-Amazonas erstandenen Hüpfburgen zur Vermietung einstellen. Und das zu Mietpreisen, mit denen professionelle Vermieter bei weitem nicht mithalten können.

Eine professionelle Hüpfburg kostet schnell 2500 Euro und mehr

Die Wahrheit dahinter ist, dass es sich hier zumeist um billig hergestellte Hüpfburgen handelt, die einzig und alleine zum Verkauf an Privatkunden ausgelegt sind. Und eben nicht für die gewerbliche Vermietung. Eine Hüpfburg zur Miete für nur 40 Euro: Da stellt sich natürlich auch die Frage, ob dieses Privat-Business tatsächlich ordentlich angemeldet ist und entsprechend Steuern abgeführt werden.
Zumal die hier angebotenen Hüpfburgen im Kauf bei etwa 300 Euro liegen. Kein Wunder, dass man hier mit Mietpreisen um 40 Euro gut hinkommt. Eine professionelle Hüpfburg hingegen kostet schnell mal 2500 Euro und mehr.

Darum eine professionelle Hüpfburg

Doch dass der Mehrbetrag lohnenswert ist, liegt auf der Hand: Hüpfburgen für die gewerbliche Vermietung unterliegen in der EU strengen Normen, die gewährleisten, dass sie sicher betrieben werden können. Hier kommen hochwertige, dicke Materialien zum Einsatz, die in Handarbeit sehr gut und doppelt vernäht werden.
Die Billig-Hüpfburgen von Online-Marktplätzen hingegen dürften aus billigsten, dünnen Materialien bestehen, die sicher nicht einmal besonders gut vernäht sein werden. Ein Indiz darauf zeigt ein Gewichtsvergleich. Während eine kleinere professionelle Hüpfburg bei etwa 80 kg bis 100 kg und größere schnell mal bei 120 kg und mehr wiegen, kommen ihre Billig-Konkurrenz teilweise auf nicht einmal 20 kg.

Ohne Billig-Hüpfburg hüpft es sich sicherer

Der Unterschied dürfte hier also auf der Hand liegen: Professionelle Hüpfburgen sind deutlich widerstandsfähiger und bieten sehr viel mehr Sicherheit. Aber auch weil nicht unbedingt gesichert ist, dass Privat-Vermieter ihr Gewerbe angemeldet haben und entsprechend Steuern abführen, sollte man sich gut überlegen, ob man das unterstützen möchte. Oder ob man doch lieber bei einem professionellen Vermieter mietet.